Einführung zum Thema Träume

Träume können wir als Botschaften unserer Seele verstehen und sie selbst deshalb am besten deuten. Die poetischen Bilder unseres Unbewussten spiegeln unsere Erlebnisse und die Wirklichkeit wider. Schwierige Sachverhalte werden oft in wundervollen Bildern im Traumgeschehen gezeigt und wir verstehen plötzlich Zusammenhänge, die uns vor dem Traum nicht zugänglich waren. Der Traum ist wie ein Theaterstück oder ein Film und der Träumende ist sowohl als Regisseur wie auch in seinen Figuren auf der Bühne (des Traumgeschehens) unterwegs. Auf der Subjektebene zeigen sich in jeder Figur, von der wir träumen, Anteile unserer eigenen Persönlichkeit.  

Ausser Sigmund Freud, der als Psychoanalytiker den Traum als wissenschaftliches Thema und unersetzliche Hilfe für den Heilungsprozess eingeführt hat, sollte man sich C.G.Jung widmen, der anfangs ein Schüler Freuds war, dann aber „abtrünnig“ wurde. C.G. Jung hat die Unterscheidung der Traumdeutung auf subjektstufiger und objektstufiger Ebene eingeführt und die Sexualisierung des Traumes entkräftet.

Während bei C.G. Jung jedoch die Entstehung von kollektiven Symbolen im Hintergrund bleibt, halte ich jede Art von auftauchenden Archetypen (z.B. die Kugel oder den Kreis als Symbol für das Selbst des Menschen) für eine bedeutsame Berührung mit der Wahrheit des Einzelnen im Allgemeinen.

Interessante Literatur zum Thema Träume

Hier habe ich ein paar wichtige und interessante Literatur-Tipps herausgesucht. Über meine Kurse hinaus, werden Sie hier einige neue Anregungen erhalten.


Vom Wesen der Träume
, C.G. Jung

Ich habe einen Traum, Ortrud Grön

Lebensträume Lebensräume, Ingrid Riedel

Träume. Wegweiser in neue Lebensphasen, Ingrid Riedel

Träume Die geheimnisvolle Sprache des Unbewussten, Verena Kast

Die Sprache der Träume verstehen, Andreas Huber

Träume Botschaften des UnbewusstenMathias Jung